Leseteufel Deutsch

Schießler/Alof

    Seid ihr noch zu retten?

bene!

Precht

Die Autoren Schießler, kath. Pfarrer in St. Maximilian in München, und Alof, Gastronom und ehrenamtlicher Kirchenpfleger in derselben Pfarrei, erzählen in diesem Buch abwechselnd von ihrer Tätigkeit für die Kirchengemeinde, im Klappentext gelten sie als “Vier Fäuste für ein Halleluja”.

Und so hemdsärmelig und direkt betätigen sie sich, um die Gläubigen in den Gottesdienst und das Gemeindewesen zu locken, was ihnen auch gelingt, wie Augenzeugen dem Leseteufel berichten.

Die beiden lassen sich immer neue, ungewöhnliche Aktionen einfallen, kümmern sich um alle, die zu ihnen kommen, auch wenn sie nicht zu den orthodoxen Gläubigen zählen. Das Ganze erinnert ein wenig an “Don Camillo und Peppone”, allerdings fehlt die gründliche theologische Auseinandersetzung mit ihren Thesen, aber das ist vielleicht in der derzeitigen Situation der katholischen Kirche sekundär angesichts der Scharen von ehemals Gläubigen, die sich von der Kirche abwenden, und die Schießler zurückzugewinnen versucht.

Das Buch ist ein lebendiger Beweis dafür, wie Kirche von unten gelingen kann.